Bauakustische Kurzmessverfahren · Stratenschulte Messtechnik
Um späteren, unliebsamen Auseinandersetzungen mit Eigentümern hinsichtlich des Schallschutzes aus dem Wege zu gehen, ist es für Bauleiter, Planer, Sachverständige etc. wichtig, so früh wie möglich den Schallschutz eines Hauses oder Wohnung zu überprüfen. Mit den üblichen, normgerechten, bauakustischen Messungen ist dies nur stichprobenartig an einigen, wenigen Bauteilen möglich. Die Messausrüstung ist außerdem sehr aufwendig und kostspielig. Mit Bauakustischen Kurzmessverfahren ist es möglich, wesentlich mehr Messungen in der gleichen Zeit, kostengünstig durchzuführen. Hierdurch kann eine wesentlich bessere Übersicht über den Schallschutz eines Hauses oder einer Wohnung sowie über mögliche Schwankungen in der Ausführungsqualität erzielt werden.
Durch den Einsatz der neu entwickelten Druckkammer, ist es erstmals durch Körperschallmessungen möglich, auch während der Rohbauphase (ohne Türen und Fenster) ohne großen Aufwand Messungen durchzuführen.Das Messystem, bestehend aus einem Schallpegelmesser z.B. SVAN 953, Druckkammer, MIDI- Hammerwerk (für Trittschall- Messungen) und einer Rauschquelle (für Luftschall- Messungen). Mit diesem Messsystem können Architekten, Bausachverständige, Bauphysiker, Bauakustiker, Planungsbüros, Bauträger etc. selbstständig kostengünstige bauakustische Messungen nach dem Kurzmessverfahren nach Gösele durchführen. Selbstverständlich kann dass Messsystem auch später für normgerechte Messungen erweitert werden.
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